Das Bruthaus

Home
Der Verein
DieGewässer
Jugend
DieHege
Der Kormoran
Mitglieder
News
Links
Bewerbung
Impressum
Gästebuch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Seit 2004 betrieb Heinz Egalite' und die Helfer unser Bruthaus auf dem Gelände der

Stadtwerke Düren (Wasserwerk) in Obermaubach.

Seit November 2011 hat Gewässerwart Hermanns die Leitung des Bruthauses übernommen, da Heinz Egalite' aus persönlichen Gründen zurückgetreten ist.

 

 

Ein kurzer Informationsfilm über unser Bruthaus ( © H.J. Koch)

 Bruthausvideo

Bitte anklicken

Unsere Bruthausanlage in Obermaubach

 

 

In einem unscheinbaren Baucontainer befindet sich das Herzstück der Brutanlage. Doch können hier immerhin gut 370.000 Forelleneier erbrütet werden. Sie wird mit Brunnenwasser gespeist, jedoch könnte im Notfall auch auf Rurwasser zurückgegriffen werden. 

 

 

 

 

Der große Filtertank und die Brutrinnen zum Auflegen und erbrüten der Eier

 

 

Im inneren befinden sich die Brutrinnen und Brutschränke zum Auflegen der befruchteten Eier. Diese werden durch die Bruthaushelfer ständig kontrolliert. Verpilzte Eier oder tote Brütlinge, sowie die leeren Eierschalen müssen sofort aussortiert werden um weitere Schäden zu vermeiden.

 

 

 

 

Rundstrom- und Langstrombecken zum Anfüttern der Brut

 

 

 

In den Rund- und Langstrombecken außerhalb, können ca. 80.000 Brütlinge noch einige Wochen angefüttert werden. 

 

 


Mitte November 2007

Die Utensilien zum Abstreifen stehen bereit

 

In 2007 wurden zum erste Male Eier aus Aufsteigern der Fangstation gewonnen !

 

Die Vorbereitungen sind getroffen. Durch einen leichten Druck auf den Eileiter der laichreifen Rogner wird die Laichreife festgestellt. wenn die Eier durch den leichten Druck den Eileiter verlassen, sind sie zum Abstreifen bereit

 

 

 

Zwei herrliche Bachforellenrogner sind zu Abstreifen bereit


Bachforellenrogner  62 cm

 

Die größte Bachforelle in 2007 mit 62 cm

Bachforellenrogner von 43.5 cm

 

 

 

 

 

 Dies Bachforelle hat eine Länge von 43,5 cmDas gewonnene Eimaterial

 

 

Die befruchteten Eier wurden in den Brutschränken aufgelegt und sie benötigen im Anfangsstadium der Zellteilung absolute Ruhe. Erst wenn sie das Augenpunktstadium erreicht haben, sind sie unempfindlich und können auch längere Transportwege bei entsprechender Verpackung überstehen.
 

Mitte Januar im Bruthaus

 

In den Schubladen dieser Brutschränke sind die Eier herangereift und haben mittlerweile das Augenpunktstadium erreicht.

In einem Schrank lassen sich maximal 80.000 Forelleneier erbrüten.

In einem ausgeklügelten System läuft das Wasser kaskadenförmig von der obersten bis zur untersten Lade durch. Dabei werden die Eier, die auf einem feinen Sieb in der Mitte der Lade liegen, von unten her umströmt, so dass sie wie auf einem Wasserteppich liegend, optimal versorgt werden.

 

 

 

 

 

 

Hier erkennt man sehr gut das so genannte Augenpunktstadium.  Die Augen der Fischlarven schimmern deutlich durch die, noch etwas trübe Eischale.

 

 

 

 

 

Heinz Egalite' sortiert die Spreu vom Weizen, denn weiße- (=taube) oder verpilzte Eier müssen täglich aussortiert werden, um ein Anstecken der gesunden Eier zu verhindern.

 

 

 

 

In einigen der Laden befindet sich schon geschlüpfte Brut, die sich bis zum Aufzehren des Dottersacks (Beginn der Nahrungsaufnahme), auch hervorragend in den Schränken aufziehen lässt. Dann müssen die Brütlinge jedoch in so genannte Langstromrinnen umgesetzt werden, da, die Schränke sich nicht zum Anfüttern eignen. 

 

 

 

 

 

 

Doch auch in diesem Stadium ist eine ständige Kontrolle von Nöten, da abgestorbene Brut ebenfalls sehr schnell verpilzt und damit zur Gefahr für die gesunden Brütlinge wird.

 

 

 

 

Zudem werden jährlich ca. 200.000 Wehebach-Forelleneier erbrütet.

Wir erhoffen uns, möglichst viel eigenen Nachwuchs aus dieser Aktion zu gewinnen, um den rureigenen Forellenstamm tatkräftig zu unterstützen.

Neben den Bachforelleneiern, werden zurzeit jährlich 50.000 Lachseier vom "Allier/Loire" Stamm erbrütet.
 

Das Helferteam

 Den Bruthaushelfern und Heinz Egalite' sagen wir herzlichen Dank für ihre Arbeit !

Unser Dank gilt auch den Stadtwerken Düren, insbesondere dem Leiter des Wasserwerks,   Herrn Zach und seinen Mitarbeitern, für das überlassen des Geländes und die wohlwollende Unterstützung !

 

  Stand: 22. November 2011    TOP   Home   Zurück   Die Fangstationen   Das Wanderfischprogramm   Biologie & Chemie