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 Die Kontrollstation an der Autobahn A4         Die Kontrollstation in Roermondt

 Die Kontrollstation am Stausee Obermaubach

Am 18.09.2008, wurde die Kontrollstation am Stausee Obermaubach in Betrieb genommen. Hierbei erarbeiteten Mitarbeiter des WVER, Herr Dr. Späh (Gutachter des WVER), Herr Dr. Molls (Wanderfischprogramm) sowie die Gewässerwarte des KFV Düren, H. Egalite' und J.J. Hermanns, die künftige Kontrolltätigkeit sowie deren praktischer Ablauf.

 

 

Es wurde entschieden, dass bei den Kontrollen, alleine aus sicherheitstechnischen Gründen, jeweils ein Mitarbeiter des WVER, sowie des KFV Düren anwesend sind.

 

 

 

Ein ausgeklügeltes Kammer- und Schiebersystem leitet

aufsteigende Fische in den Fangkäfig.

Die Fangreuse, durch die es zwar ein Hinein,

aber kein Zurück mehr gibt.

Erstmals wurde bei einer Fisch-passage, Auf- und Abstieg gleich-zeitig realisiert.

 

 

 

 

 

 Erste Mängel bezüglich des Blätterstau's

 wurden bereits beseitigt.

 

Vor dem Turbineneinlauf, der durch einen

Feinrechen geschützt ist, beginnt das

Fischabstiegsgerinne.

 

 

 

 

Bereits bei der ersten Überprüfung

am 19.09.2008, wurden 4 Regenbogenforellen

in der Fangkammer verzeichnet.

 

 

 

 

 

 

 

 

Schließlich erreichen registrierte und markierte Fische den Ausstieg in den Stausee. Hierdurch können, besonders Wanderfische (Lachse, Forellen etc.) die oberen Flussregionen und auch Nebenflüsse wie die Kall erreichen in denen sie hervorragende Laichbedingungen vorfinden.

Abwanderwillige Junglachse (Smolts) haben die Möglichkeit über den Abstieg, die Maas, den Rhein und schließlich das offene Meer zu erreichen.

 

 

Vielleicht bietet sich den Besuchern des Stausees ja in ein paar Jahren die Möglichkeit, aufsteigende Lachse in diesem, für die Öffentlichkeit zugängigen Schaufenster zu beobachten.

 

 

 

 

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 Die Kontrollstation an der Autobahn A4

 

Der Fangkäfig in der oberen Stufe der Fischtreppe

Am 21.10.2006 wurde diese Kontrollstation in der Fischtreppe unterhalb der Autobahn A4 in Betrieb genommen und sie hat in kurzer Zeit ihre Fängigkeit und die Funktionalität der Fischtreppe unter Beweis gestellt.   Gewässerwart Heinz Egalite` und seine Helfer haben hier hervorragende Arbeit geleistet und unsere Hoffnung steigt, in 2007 oder 2008 den 1. Lachs dieser Fangstation entnehmen zu dürfen.

 

Inzwischen ist auch der Schieber am oberen Ausstieg der Fischtreppe eingebaut und funktionsfähig. Seit Juli 2007 ist die Station wieder fängig gestellt.


 

Die Kontrolle

 

Täglich wir die Fangstation durch einen der ehrenamtlichen Helfer, kontrolliert. An diesem Tag war der 2. Gewässerwart  J.J. Hermanns aktiv.

 

 

 

 

Zuerst wird der Schieber geschlossen, um den Wasserstand in der Fangkammer abzusenken.

 

 

 

 

 

 

Dann wird die Fangkammer auf eventuelle Fänge kontrolliert.

(Leider an diesem Tage kein Fang)

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend werden die Reuse, und die Ein- und Auslaufgitter von Blättern und Unrat befreit, um einen einwandfreien Durchfluss zu gewährleisten.   

 

 

 

 

Und nach getaner Arbeit ist man auch dann zufrieden, wenn kein großer Fang registriert wurde, denn in den Wintermonaten ist diese Arbeit nun mal kein Zuckerschlecken.

 

 Insgesamt wurde vom 21.10. bis 22.12. 2006   24  Fische registriert.

 

 

 

Unser Dank gilt dem WVER, der RWE-Power (Tagebau Hambach) sowie der Firma Krings und Sieger (Düren) die uns maßgeblich bei dieser Aktion unterstützt haben. Darüber hinaus natürlich den Mitgliedern, Walter Hegen, Johann Wollseifen und Johann Josef Hermanns, die Heinz Egalite' beim Bau unterstützt haben und voller Engagement bei der Unterhaltung der Fangstation beteiligt sind. 
 

 

 

 Fänge in 2007
 

Von September bis zum 24. November 2007 wurden bereits:
29 Bachforellen von 40 - 62 cm, 1 Regenbogenforelle 47 cm und 2 Döbel gefangen.
 

Bachforellenmilchner  50 cm

 

 

Hier einige Bilder der schönen Bachforellen, die zur Laichgewinnung ins Bruthaus gebracht wurden. 

Bachforellenmilchner 47 cm

 

 

 

 

 

Viele Bachforellen fanden den Weg durch die Schleusenkammern der Fischtreppe und wurde in der Fangkammer vermessen, registriert und anschließend zu unserem Bruthaus in Obermaubach gebracht. Die Fangstation bleibt bis in den Sommer 2008 fängig gestellt, um auch das Wanderverhalten anderer Fischarten zu beobachten.

Bachforellenmilchner 43.5 cm

 

 

 

Ein guter Beweis. das auch diese "veralteten" Fischaufstiege noch ihren Zweck erfüllen und es hauptsächlich auf die Reinhaltung der Treppenkammern ankommt, damit der Durchfluss und damit der Aufstieg gewährleistet wird.  Wir appellieren hiermit an alle Rurvereine von Düren bis Heinsberg, dafür zu sorgen,  dass Fischtreppen in ihrem Bereich entsprechend gereinigt werden. Denn von einem funktionierenden Ökosystem profitieren letztlich alle !

 

 

Fotos: H.Egalite`,  J.J. Hermanns, H.J. Koch

 

 Zur Kontrollstation in Roermond

 Stand: 16. Mai 2010      TOP   Home   Zurück   Das Bruthaus   Das Wanderfischprogramm   Biologie & Chemie